Zukunftsrat

Als Teil von Reinventing Society hat der Zukunftsrat das Ziel, kreative zukunftsfähige Ideen und relevante Institutionen zusammenzubringen, um notwendige und mögliche Veränderungen im Geld- und Finanzsystem zu diskutieren und herbeizuführen. Viele Lösungsvorschläge für die sozial-ökologische Krise und mehr Verteilungsgerechtigkeit existieren bereits, jedoch kommt es meist nicht zu deren Umsetzung. Die zentrale Frage ist: Woran scheitern wir individuell und kollektiv? 

Die Arbeit des Zukunftsrats zielt vor allem darauf ab, unterschiedliche Perspektiven auf die Notwendigkeit einer Systemveränderung in einen Austausch zu bringen, um den Kampf der Haltungen aufzulösen und produktive Lösungen zu entwickeln. Dabei steht der "Game Change" durch die Kombination von neuen Inhalten und neuen Methoden im Vordergrund, die den Kampf der Haltungen transzendieren. 

Zentrale Grundlage unserer Arbeit ist das konsequente Verknüpfen der drei Ebenen Individuum, Organisation und Gesellschaft, die sich gegenseitig bedingen und beeinflussen. Dass Veränderung notwendig ist, um Herausforderungen wie der Klimakrise und sozialer Ungleichheit zu begegnen, ist keine Frage. Es ist Zeit, realistisch über Utopien zu diskutieren und bestehende Ideen in die Umsetzung zu bringen. 

Projektbeginn

Februar 2020

Projektpartner

GLS Treuhand
Netzwerk Plurale Ökonomik e.V.

Termine 

Es sind zur Zeit keine weiteren Termine geplant.

Kontakt

Verena Emme
verena.emme[at]realutopien.de

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Archiv

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Workshop "Geld und Gesellschaft - eine realutopische Perspektive" auf dem GLS-Geldgipfel 2021 (30.4. & 1.5.2021)

Der Workshop hatte zum Ziel, die drei Analyse-Ebenen Individuum, Organisation & Gesellschaft auf den Themenbereich Geld anzuwenden und die sich jeweils beeinflussenden zentralen Faktoren herauszustellen. Wie wirkt Geld auf persönlicher und organisationaler Ebene? Welches Potential hat Geld für Individuen und Organisationen und wie könnte ein System gestaltet sein, um dieses zu entfalten? Weiterhin haben wir mit Prof. Dr. Emanuel Mönch (Deutsche Bundesbank) über Realutopien des Finanzsystems gesprochen, um eine klare Ausrichtung zu begründen. 

Workshopreihe als thematische Vorbereitung des Geldgipfels 2021 "Respekt oder Rendite" 

 

Preview Geldgipfel 2021

Mit dem digitalen Geldgipfel-Workshops wollen wir zusammen mit Expertinnen schon vor dem Geldgipfel 2021 einen Blick auf die notwendigen Veränderungen in der Geld- und Finanzbranche werfen sowie Ideen und Lösungsansätze diskutieren. Gemeinsam mit dem Netzwerk Plurale Ökonomik diskutieren wir mit Expertinnen und den Gästen zu den jeweiligen Themen.



4. Workshop "Game Change " (17.03.2021)

Was braucht es für einen echten „Game Change“ in unserem Wirtschafts- und Finanzsystem? Welche mentalen Infrastrukturen halten uns individuell wie kollektiv davon ab, neue Wege zu beschreiten? Zu dieser Thematik haben sich Referent*innen und Teilnehmer*innen im vierten und letzten digitalen Geldgipfel-Workshop am 17. März 2021 ausgetauscht.

Zur Dokumentation der Workshops 1-3

3. Workshop „Zukunftsrat“: Sustainable Finance (20.01.2021)

 

Der dritte Workshop gab einen Einblick in den Themenbereich Sustainable Finance, der an immer mehr Aufmerksamkeit gewinnt. So wird Nachhaltigkeit für mehr und mehr Anleger*innen zu einem wichtigen Kriterium und „nachhaltige“ Aktienindizes setzen sich gegenüber den konventionellen durch. In Zeiten der Klima- und Coronakrise und durch Ereignisse wie dem Wirecard-Skandal steigt das Bedürfnis nach klaren Kriterien bei der Aktienauswahl. Doch was sind eigentlich die Maßstäbe zur Beurteilung von nachhaltigen Finanzanlagen? Hilft eine Orientierung an den ESG-Ratings (Umwelt, Soziales, Governance) oder braucht es andere Maßstäbe? Inwieweit ist Nachhaltigkeit im aktuellen Geld- und Finanzsystem überhaupt möglich? Der Workshop lieferte einen Überblick über den Status quo und zielte darauf ab, die unterschiedlichen Definitionen nachhaltiger Finanzen zu differenzieren und sowohl individuelle als auch gesellschaftliche Handlungspotentiale in Richtung eines nachhaltigen Finanzsystems aufzuzeigen. Als Expertin war Kristina Jeromin eingeladen.

2. Workshop „Zukunftsrat“: Zukunft der Altersvorsorge (03.11.2020)

 

Der zweite Workshop aus der Reihe "Zukunftsrat" warf diesmal ein Schlaglicht auf das vieldiskutierte Thema der Altersvorsorge und die damit bekannten Probleme wie z.B. demographischer Wandel vs. Umlagefinanzierung, Rückstellungslücken bei Beamtenpensionen oder Unsicherheiten auf dem Kapitalmarkt bei privaten Altersvorsorgemodellen.

Das Team vom Netzwerk Plurale Ökonomik bestehend aus Anna Reisch, Verena Emme und Max Kretschmer diskutierte zusammen mit den eingeladenen Referent*innen Katharina Beck (Bündnis 90/Die Grünen), Dr. Andreas Dimmelmeier sowie Lino Zeddies (selbstständiger Aktivist für gesellschaftlichen Wandel) Ideen und Lösungsansätze rund um Fragen wie: Können wir ein Fass ohne Boden in eine ökologisch und sozial nachhaltige Form der Altersvorsorge verwandeln? Was wären Kernpunkte eines solchen Wandels? Welche Hebelpunkte haben wir auf der privaten und politischen Ebene? Befragt wurde ebenfalls ein Überraschungsgast aus dem Jahr 2048, der einen utopisch-schönen Blick auf die Altersvorsorge der Zukunft warf.

 

 

1. Workshop „Zukunftsrat“ (17.06.2020)

 

Die Vorboten einer Finanz- und Systemkrise zeigen sich in Corona-Zeiten wie unter einem Brennglas. Daher erscheint uns ein Zukunfts- oder Krisenrat notwendig, der sich konstruktiv, institutionenübergreifend und wissenschaftlich fundiert mit Reformen des Finanzsystems befasst, relevante Akteur*innen vernetzt und Veränderungen anstößt. 

Mit dem digitalen Workshop "Zukunftsrat" wollten wir zusammen mit Expert*innen schon vor 2021 einen Blick auf die notwendigen Veränderungen in der Geld- und Finanzbranche werfen sowie Ideen und Lösungsansätze diskutieren. Insgesamt 170 interessierte Teilnehmer*innen nahmen an der digitalen zweistündigen Veranstaltung teil. Als herausragende Gäste konnten u.a. Prof. Dr. Maja Göpel aus dem wissenschaftlichen Beirat Globale Umweltveränderungen der Bundesregierung sowie Prof. Dr. Emmanuel Mönch aus der Bundesbank gewonnen werden.