Warum wir (Real-) Utopien brauchen

Eine schönere Welt - nachhaltig und gerecht - ist möglich. Allerdings entsteht sie nicht spontan. Wir müssen sie selbst schaffen und gestalten. 

Dazu braucht es utopisches Denken, das die zahlreichen Möglichkeiten von Zukunft ergründet und eigene Gestaltungsspielräume sichtbar macht. 

„We are collectively creating results that nobody wants.“  

~ Otto Scharmer, Professor am MIT & Begründer der Theory U

Unsere Welt ist aus den Fugen. Kritische Kippunkte nahen in unseren lebenswichtigen Systemen wie Umwelt und Gesellschaft.

Die Übernutzung unserer planetaren Ressourcen, die drohende Klimakatastrophe, das schnelle Artensterben, die immer weiter steigende Ungerechtigkeit, der Leistungszwang und die Entfremdung im Alltag verhindern ein gutes Leben für alle und untergraben unsere Lebensgrundlage. 

abgeholztes Waldstück

Wie wollen wir eigentlich leben? 

Im Krisen- und Gewohnheitsmodus erscheinen Strukturen und Systemlogiken oft alternativlos. Utopisch zu denken bedeutet, sich von der Alternativlosigkeit und vermeintlichen Sachzwängen abzuwenden und das Ideal einer zukunftsfähigen Gesellschaft zu beschreiben und zu verfolgen. 

Mädchen, das Heißluftballons bei Sonnenuntergang beobachtet

Die Kraft der Utopie



“Another world is not only possible, she is on her way. On a quiet day, I can hear her breathing.”
~ Arundhati Roy 

Utopien wohnt seit jeher eine kognitive und emotionale Kraft inne, die es vermag, Menschen auf ein gemeinsames Ziel auszurichten und Veränderungen anzustoßen. Jens Beckert, Direktor des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung, schreibt dazu: „In die Zukunft gerichtete Imagin