Zukunftsbilder 2045: Die Geschichte einer gelungenen Transformation

Ein narrativer Bildband eines klimaneutralen Deutschlands

Wie nie zuvor brauchen wir zu Beginn des 21. Jahrhunderts positive Zukunftsbilder und Wegweiser auf der gemeinsamen Reise in das Morgen. In dem Bildband „Zukunftsbilder 2045“ werden ca. 20-30 Orte des gesellschaftlichen Lebens in Deutschland - Städte, Regionen, Dörfer und Straßenszenen - in ihrem größten zukünftigen Potenzial abgebildet, auf Basis aktueller Forschung und neuer Ideen. Ziel ist es, damit Möglichkeitsräume zu öffnen, Hoffnung zu wecken und Menschen aller Gesellschaftsgruppen für positive Veränderungen in ihrer eigenen Heimat zu gewinnen um damit einen Beitrag zur großen Transformation zu leisten.
Das Buch erscheint im Juli 2023 im Oekom Verlag.

Hintergrund

Der Ansatz

Das Buch öffnet mit inspirierenden, visuell ausgearbeiteten Zukunftsnarrativen kognitive Horizonte, weckt Freude und stärkt Selbstwirksamkeit. 
Um nicht nur „verkopft“ über Zukünfte zu sprechen, wird in dem Bildband eine Story erzählt, die die Leser:innen mit auf eine Reise nimmt und sie in die Welt im Jahr 2045 eintauchen lässt. So wird anstelle einer Aneinanderreihung von Sachtexten eine Geschichte anhand von Charakteren der Zukunft erzählt. 


Die Story

2045 wird eine Journalistin, zahlreiche Zeitzeugen des Wandels in unterschiedlichen Städten und Schauplätzen besuchen, um zu erfahren wie Deutschland und die Welt den ökosozialen Umbau bewältigt haben. Dabei geht es um Städte und Mobilität, Bildung und Kultur, Wirtschaft und Arbeit, Klima und Landwirtschaft sowie Demokratie, Europa und Internationales. Der Bildband wird aufwändig illustriert und mit doppelseitigen fotorealistischen Zukunftsgrafiken bebildert.

Warum?

Das fossile ökonomische System befindet sich international im Umbruch. Auch Deutschland und Europa wollen bis 2045 „klimaneutral“ werden. Zudem haben sie sich zur Umsetzung der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele bis 2030 verpflichtet, die unter anderem die Reduktion von Armut und Hunger oder den Schutz der Artenvielfalt umfassen. All dies wird nur durch eine tiefgreifende Änderung unseres wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens gelingen, sodass wir ohne Raubbau an Natur und Mensch auskommen. 
 

Der aktuelle Diskurs

Beim Blick auf Diskurse zu Zukunftsthemen fällt jedoch auf: Inspirierende Beiträge fehlen meistens. Ob im Fernsehen, in Zeitungen und Magazinen oder in politischen Veranstaltungen: Entweder wird abstrakt-technisch argumentiert, etwa über Emissionskurven, CO2-Preise oder technologische Innovationen als Allheilmittel. Oder es werden dystopische Bilder von den Folgen der Klimakrise und des Artensterbens entworfen. Das schürt genauso Angst wie die Narrative der Gegenseite, die vor hohen Heizkosten oder wirtschaftlichen Nachteilen für Deutschland warnen. Viele Menschen fühlen sich deshalb hilf- und perspektivlos und wollen nichts weiter vom Thema wissen. Dabei könnte die Botschaft genauso gut lauten: Wir werden besser leben!

Positive Klimakommunikation

Wissenschaftliche Forschungsergebnisse zeigen, dass es in der Nachhaltigskeits-Kommunikation zentral ist, positiv zu sein – in der Haltung, im Inhalt, in der Botschaft.

Konfrontation, Schuldzuweisungen oder ein Verächtlichmachen anderer Positionen schrecken selbst Gutwillige oder zuvor Unbeteiligte ab. Umgekehrt gesprochen ist Klimaschutz eine große Chance zur gesellschaftlichen Modernisierung und Verbesserung des individuellen Lebens.

Unser Anspruch ist es, gesamtgesellschaftlich verbindende Narrative zu entwickeln. Utopien sind nur dann wirksam und wünschenswert, wenn sie integral, offen, unfertig und dynamisch sind. Wir wollen keine fertigen Gesellschaftsmodelle liefern, sondern aufzeigen, wie sehr der ökosoziale Wandel grundlegende menschliche Bedürfnisse erfüllt, wie die nach Freude, Verbindung,  Begegnung, Resonanz, Gemeinschaft, Sinn, Freiheit, Sicherheit, sauberer Luft, kurzen Wegen, sinnlicher intakter Natur. 

(Bild: WATG and Wimberly Interiors)

Rolle von Städten 


Der ökosoziale Umbau unserer Städte ist ein zentraler Schlüssel für die Wende zur Nachhaltigkeit. „Die zukunftsfähige und nachhaltige Stadt von morgen wird sich deutlich von unserem heutigen Stadtverständnis unterscheiden. Heutige Städte nutzen Systeme und Infrastrukturen, die auf teilweise veralteten Technologien basieren und äußerst schwerfällig sind, wenn es um Anpassungsfähigkeit, Erweiterbarkeit und Transformation geht“, schreibt die Fraunhofer-Gesellschaft.

Städte stoßen rund 70 Prozent aller energiebedingten CO2-Emissionen aus. Gleichzeitig sind sie selbst höchst vulnerabel, müssen sich an veränderte Umweltbedingungen anpassen, sich gegen zukünftige Schocks wappnen und klimaresiliente Versorgungssysteme aufbauen. „Um den großen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte zu begegnen, müssen wir Stadtsysteme gestalten, die innovativ, flexibel, lebenswert und nachhaltig sind“, fasst die Fraunhofer-Gesellschaft zusammen. 

Ihnen gefällt das Projekt?

Damit wir die utopischen Stadtbilder entwickeln können, brauchen wir Unterstützer:innen und Partner:innen.
Über Projektspenden, Sponsoren und neue Kooperationen freuen wir uns und stehen jederzeit für ein Gespräch zur Verfügung. 

Gefördert durch

Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)
Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank München e. V.
GLS Treuhand
Optigrün

Projektdauer

Dezember 2021 - Juli 2023


Ihre Ansprechpartner:innen

Stella Schaller
stella.schaller@realutopien.de

Lino Zeddies
lino.zeddies@realutopien.de